Erster und einziger Teil der CVV

Am Freitag Nachmittag fand mit der 55. Cartellvollversammlung (CVV) der Höhepunkt des Tagungswochenendes in Leoben statt. Seit langem konnte die CVV bereits am Freitag beendet werden.

Erster Höhepunkt der Generalversammlung der CVV war die Präsentation der völlig neu überarbeiteten ÖCV-Homepage, die auch ein Facelifting bekam. Die altbewährte Struktur bleibt, die neue Website wartet aber mit vielen Erleichterungen und Neuerungen, vor allem im internen Mitgliederbereich, auf. Zunächst wird der neue Internetauftritt in der Testphase geführt (siehe: oecv.mursoft.at), bevor auch weitere Services (Applications für Android und Apple, etc.) eingerichtet werden.

CVV im Audimax der Montanuni Leoben

CVV im Audimax der Montanuni Leoben

Mit Spannung wurde auch die mögliche Aufnahme zweier neuer Verbindungen als Freie Vereinigungen (entspricht quasi dem Status eines Probemitglieds) erwartet. Sowohl die K.A.V. Sanctottensis Heiligenkreuz als auch die K.Ö.H.V. Europa-Kopernika Graz wurden einstimmig (vorläufig) im ÖCV willkommen geheißen. Frühestens bei der CVV 2013 in Alpbach kann die Generalversammlung dann die Fixaufnahme der beiden Verbindungen beschließen.

Eine Erhöhung des Kilometergeldes für Verbandsfunktionäre wurde ebenso beschlossen wie die Neu-Dotation der Auslandsstipendien, deren weiterer Fortbestand als Förderung des internationalen Austausches von Studenten somit gesichert ist. Nicht angenommen wurde der Antrag auf Reform des Studienausschusses vom Amtsträger der Bildungsakademie, Harald Beber.

Den letzten Punkt der Tagesordnung (Allfälliges) nutzte der designierte ÖCV-Präsident Ewald Salzger, um die größten Veranstaltungen des Studienjahres 2012/13 anzukündigen. Der Übergabekommers wird gemeinsam mit dem 51. Stiftungsfest der K.Ö.H.V. Albertina Graz am 27. Oktober in der Seifenfabrik in der steirischen Landeshauptstadt stattfinden. Der Studententag führt die Delegierten von 4. bis 6. Jänner 2013 nach St. Pölten, die CVV 2013 wird in Alpbach stattfinden. Der Ort (in Alpbach wird alljährlich das Europäische Forum Alpbach ausgetragen) passt ebenso zum Leitmotiv „europatria“ wie der Termin: Die Generalversammlung des ÖCV wird nächstes Jahr mit dem Europatag (9. Mai) eingeleitet, der 2013 mit Christi Himmelfahrt zusammenfallen wird.

Studententag in Rekordzeit, Altherrentag mit zeitlicher “Punktlandung” absolviert

Die Cartellvollversammlung (CVV) setzte sich am Freitag mit dem 109. Studententag und dem 85. Altherrentag fort.

Beim Studententag, der mit beeindruckender Aussicht über das sonnige Leoben im Penthouse des IZW der Montanuniversität Leoben stattfand, wurde der aktuelle Vorort Glückauf Leoben entlastet. ÖCV-Präsident Mario Kuss und seine Stellvertreter Thomas Hölbling und Johannes Mühl sind noch bis 30. Juni im Amt. Ihnen wurde vor allem für die gute Präsenz – in Medien wie in den Verbandsteilen – Dank und Anerkennung ausgesprochen.

Die Delegierten am Weg zum Studententag

Die Delegierten am Weg zum Studententag

Am Studententag treffen sich Vertreter aller 47 ÖCV-Verbindungen sowie die Vorsitzenden der 7 Ortsverbände, um Beschlüsse zu verfassen und die CVV vorzubesprechen. Neben der Entlastung des Vororts wurden der Resolutionsausschuss, der Rechtsausschuss und Finanzausschuss mit Vertretern der Verbindungen beschickt. Der 109. Studententag startete mit Verspätung, war aber in Rekordzeit wieder zu Ende: 32 Minuten benötigten die jungen Delegierten für ihren Convent.

Parallel zum Studententag tagten auch die Vertreter der Altherrenschaften aller Verbindungen. Auch hier wurde die CVV vorbesprochen. Außerdem wurde darüber diskutiert, wie eine neue Verwaltungsstruktur des ÖCV-Hauses in der Lerchenfelderstraße bestmöglich funktionieren könnte. Im Herbst werden da voraussichtlich nächste Schritte erfolgen. Die Alten Herren begannen pünktlicher, und waren offensichtlich weit gesprächsverliebter als ihre jungen Kollegen: Pünktlich zum Mittagessen konnte der Altherrenvorsitzende Alexander Dörfel die Sitzung beenden. „Ich wollte pünktlich um zwölf Uhr zum Mittagessen fertig werden, das ist mir gelungen“, schmunzelte Dörfel augenzwinkernd.

Neuer AHLR-Vorsitzender ist Ruge

Das CVV-Wochenende und 90. Stiftungsfest der Glückauf Leoben nahm am Donnerstag seinen Auftakt. Bei der ersten Tagung wurde Thomas Kath zum nächsten AHLR-Vorsitzenden gewählt.

Den Auftakt zur 55. Cartellvollversammlung (CVV) und zum 90. Stiftungsfest der K.Ö.St.V. Glückauf Leoben bildete die Heilige Messe in St. Xaver. Eine Reihe an Tagungen, die im Laufe des Christi-Himmelfahrtswochenendes stattfinden werden, nahm mit dem Convent des Altherrenlandesbundes (AHLB) den Auftakt. Die Vertreter der Altherrenlandesbünde aus den neun Bundesländern sowie aus der Schweiz, aus Deutschland und Südtirol wählten ihren neuen Vorsitzenden. Auf Bruno Wozak (AW, R-J, R-D, M-B, A-S), der seit 2006 das Amt bekleidet, wird ab 1. Juli 2012 Thomas Kath (Rg, A-F) als Vorsitzender des AHLB Burgenland folgen.

Das Treffen der Präsidenten der Ortsverbände verlief ohne besondere Höhepunkte. Den allgemeinen Auftakt der Generalversammlung des ÖCV bildete ein wissenschaftlicher Abend, an dem zum Thema „Verantwortung schafft Zukunft“ von Prof. Thomas Andretter referiert wurde. Der Kneipsaal der Glückauf Leoben war schließlich randvoll, als vor gut 150 Gästen das goldene Diplom an Horst Weinek (GlL) im Rahmen einer stimmigen Kneipe verliehen wurde. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Verleihung des Diplom-Ingenieurs erhalten Cartellbrüder der Glückauf diese Auszeichnung.

Rugia informiert via twitter zeitnah über die wichtigsten Ereignisse im Rahmen der CVV und des Stiftungsfestes. Du kannst @Vorortskandidat folgen – unter dem Hashtag #cvv2012 kannst du am Laufenden bleiben. Das weitere Programm findest du auf der Website des ÖCV oder des Vorort.

Ausflug in die Ottakringer Brauerei

Am 9.5 bekam eine Abordnung der Rugia eine Führung durch die Ottakringer Brauerei. Als einer der größten Privatkunden der Brauerei, war es uns ein Anliegen zu erfahren wie der Hopfensaft zubereitet wird. Unter fachkundiger Führung von Stephan Ebner bekamen wir einen Einblick in die Geschichte und Herstellung des couleurstudentischen Getränkes Nummer 1. Wir erfuhren mehr darüber wie und woraus Bier zubereitet wird und durften auch die dazugehörigen Produktionsanlagen bestaunen. Zum krönenden Abschluss kamen wir sowohl in den Genuss einer Gratisverkostung der verschiedenen Biersorten, als auch einer kulinarischen Stärkung.

Michael Mathis v/o Theseus FM2

Vom Wörthersee nach Wien…

Michael Lenz v. Hirter

Michael Lenz v. Hirter wurde am 24.02.1992 in Klagenfurt geboren. Während seiner Oberstufenzeit am BRG Viktring, wo er im Jahre 2010 erfolgreich die Matura ablegte, fand er seinen Weg zur K.ö.St.V Karantania im MKV. Dort absolvierte er zahlreiche Chargen, unter anderem war er Senior im SS2010.

Nach dem Bundesheer entschied sich Michael Lenz v. Hirter, nach Wien zu übersiedeln und  den „Paragraphendschungel“ unseres Rechtssystems zu durchforsten. In Wien angekommen dauerte es auch nicht allzu lange, ehe er über Bbr. Horni seinen Weg zur K.Ö.H.V. Rugia fand. Der begeisterte Motorradfahrer und Handballspieler Michael Lenz v. Hirter bereichert seit dem 27.01.2012 mit seiner erfrischenden Art unsere Fuchsia und stehe, so Hirter, für weitere Fragen gerne an der Bar, bei einem kühlen Bierchen, zur Verfügung.

Bill Forten Rg! FM1

Von “spätberufenen” und stolzen Rugenfüchsen

Pfarrer  Mag. Peter Jüthner v. Sir John Falstaff

Pfarrer  Mag. Peter Jüthner v. Sir John Falstaff wurde am 19.06.1960 in Wien geboren. Von 1982-1987 absolvierte er erfolgreich das Studium der Theologie an der Universität Wien und wurde bereits am 29.06.1988 zum Priester geweiht.

Pfarrer Mag. Peter Jüthner v. Sir John Falstaff

Mit einer bewegten coleurstudentischen Vergangenheit ausgestattet, fand Sir John Falstaff als Verbandsseelsorger des WStV, im Rahmen einer spontan anberaumten Kneipe,  seinen Weg zur K.Ö.H.V. Rugia und verschreibt sich seit dem 15.11.2011 als „spätberufener“ stolzer Rugenfuchs mit sehr viel Herz und Engagement unserer Verbindung.

 

Diakon Mag. Christian Scharrer v.Procedamus

„Ich bin ich mit ganzem Herzen zur Rugia gekommen und erwarte hier eine ebenso gelungene Zeit wie wohltuende Heimat zu finden“.

Diakon Mag. Christian Scharrer v. Procedamus wurde als 6. Kind eines Richters, HR Dr.  Karl Scharrer und seiner werten Gemahlin Maria, am 28.11.1968 in Wien geboren. Nach der Matura wurde Procedamus an der Universität Wien zum Selbstständigen Religionspädagogen ausgebildet und ist seither als Religions-Professor in diversen Gymnasien tätig. Seit 2009 ist er ständiger Diakon Seiner Eminenz Dr. Christoph Kardinal Schönborn, des Erzbischofs von Wien. Kirchlich der Pfarre Wien Breitensee zugewiesen, ist Diakon Mag. Christian Scharrer v. Procedamus noch als Polizeiseelsorger im Stadtpolizeikommando 12/13 tätig.

Diakon Mag. Christian Scharrer v. Procedamus

Er ist verheiratet mit Frau Eva und stolzer Vater einer Tochter. In seiner Freizeit ist Procedamus begeisterter Musikspielender (Geige, Sax etc.), Motorradfahrer und verweilt gerne in der Natur.

Diakon Mag. Christian Scharrer v. Procedamus ist jahrelanges glückliches Mitglied bei e.v. Rhaetia Wien im MKV und fand, ebenso wie Sir John Falstaff, spätberufen zu Rugia. Für seine coleurstudentische Zukunft erwartet er sich bei Rugia eine ebenso gelungene Zeit und wohltuende Heimat zu finden, wie bei seiner Urverbindung Rhaetia Wien im MKV.

Semesterempfang im Naturhistorischen Museum

Am 7.3.2012 führte uns Cbr. Dr. Anton Kern v/o Bully, BbW, Leiter der Prähistorischen Abteilung des Naturhistorischen Museums, durch sein Reich. An die 50 Teilnehmer zeigten sich an dieser Führung, die gleichzeitig auch der Semesterempfang war, interessiert.

Cbr. Bully gewährte uns Einblicke in Bereiche der Prähistorischen Abteilung, die dem normalen Museumsbesucher verwehrt bleiben. So zeigte er uns die Präparationswerkstätten, in der die archäologischen Funde restauriert werden, und den Tiefenspeicher, in dem die nicht ausgestellten Funde lagern. Im Tiefenspeicher wurde neben den  zahlreichen Funden aus den Grabungen im Bergwerk und im Gräberfeld von Hallstatt auch auf die prähistorische Salzgewinnung  eingegangen.

Nicht fehlen durfte natürlich ein kleiner Rundgang im Museumsbereich, Venus von Willendorf (ca. 22000 v.Chr.) inklusive. Weitere, sonst nicht zugängliche Schätze zeigte er uns Backstage, unter anderem eine der Goldscheiben aus dem Depotfund von Stollhof (um 4000 v.Chr.) und die Situla von Kuffarn (2. Hälfte 5. Jh. v.Chr., Situla = großes, verziertes Gefäß aus Bronzeblech zum Mischen von Wein mit Wasser, quasi der G´spritzte der Eisenzeit), zwei bedeutende Metallfunde der österreichischen Urgeschichte.

Außerdem informierte uns Cbr. Bully auch über die Geschichte des 1871-1889 errichteten Gebäudes und führte uns durch selbiges. Die Aussicht vom Dach des NHM und der Blick von der 60m hohen Kuppel hinunter werden die meisten Teilnehmer nicht so schnell vergessen.

Im Anschluss an die über zweistündige, aber dennoch kurzweilige Führung bedankte sich der hohe Senior Alexander Haselbauer v/o Jury bei Cbr. Bully mit einem edlen Tropfen (den er hoffentlich nicht in die Situla leert!) und lud zu Sekt und Häppchen im Arbeitsbereich der Prähistorischen Abteilung. Erst das Abdrehen des Lichts durch den Portier konnte die angeregten Diskussionen über die österreichische Urgeschichte und andere, weniger wissenschaftliche Themen unterbrechen.

Martin Gamon v/o Indiana Jones Rg!

„Vision Europa“

Wie aus dem Vorsatz, einen Europa-Schwerpunkt zu setzen, eine Veranstaltungsmarke wurde.

November 2009. Etwa zwanzig Rugen treffen sich in Ottenstein, um sich klar darüber zu werden, wohin es mit ihrer Verbindung gehen sollte. Einige magere Jahre waren durchgestanden, ein Aufwärtstrend speziell bei den Rezeptionszahlen verhieß bessere Zeiten, fettere Jahre.

Was ist Rugia?
Das war die Frage, von der ausgegangen wurde, und die bald zur nächsten führte: Was kann Rugia sein? Eine der Antworten, die an diesem Wochenende auf letztere Frage gefunden wurde, war „Europaverbindung“. Verschreiben wir uns einem Thema, das breit genug ist, um sich über mehrere Semester und aus mehreren Perspektiven mit verschiedenen Facetten befassen zu können. Und das spannend und interessant genug ist, um sich damit auch befassen zu wollen.

Studententag 2012: Die Präsentation der Rugia zum Nachschauen

Am 14. Jänner wurde der neue Vorort des ÖCV gewählt. Die Rugia konnte das Rennen für sich entscheiden, drei Videos waren mitverantwortlich dafür.

Schon im Wahlkampf davor hatte die Rugia durch intensive Einbindung der neuen Medien gezeigt, dass die Verwendung von zeitgemäßen Kommunikationskanälen ein großes Anliegen darstellt. Erstmals der breiten Masse wurde am Studententag der Wettbewerb vorgestellt, der Studierende und besonders CVer anspornen soll, sich Gedanken über Europa zu machen und ihre Ideen einzubringen – passend zum Motto: „Identitätsbildung für ein Europa von morgen“.

Die Referenten stellten dann weitere Ziele und Beweggründe für ihre Mitarbeit an einem (möglichen) Vorort Rugia vor.

Zuletzt kamen auch die drei Präsidenten zu Wort. Auch sie stellten in wenigen Sätzen Motivation und Antrieb vor, einen Vorort Rugia in Angriff zu nehmen. Die Neugier wurde dann bald befriedigt ;-)

Social Media-Aktivitäten werden fortgesetzt

Beim Studententag in Innsbruck avancierte Rugia vom Vorortskandidaten zum designierten Vorort. Unsere Kommunikationsstrategie bleibt unverändert.

Auch weiterhin wird das in Innsbruck gewählte Vorortsteam über Aktivitäten, Besuche und über die Vorbereitungsfortschritte informieren. Dabei werden vorerst die Plattformen unverändert bleiben: Bei Facebook informieren wir weiterhin via Fanseite, auch bei Google Plus bleibt der Link unverändert. Die ausführlichsten Infos gibt es weiterhin auf unserem Blog, wer schnell und in aller Kürze am laufenden bleiben will, folgt uns auf twitter (@Vorortskandidat).