Prossima fermata / nächster Halt: Bolzano / Bozen

Am Samstag des vergangenen 3. Adventwochenendes machte sich eine kleine Gruppe Rugen von Innsbruck aus, wo man am Vortag die Nikolokneipe der AV Austria Innsbruck besucht und den Krambambuli bei der K.Ö.H.V. Alpinia Innsbruck genossen hatte, in die Südtiroler Landeshauptstadt Bozen auf. Ziel war die AV Meinhardia Bozen, die an diesem Abend ihre Nikolokneipe feierte.

Die Anfahrt selber war schon ein Erlebnis für sich: Schnee auf dem Brenner, dichtester Nebel im Wipptal auf italienischer Seite und dann gestaltete sich zudem noch die Parkplatzsuche aufgrund des Weihnachtsmarktes in Bozen äußerst schwierig, nichtsdestotrotz kam die Abordnung pünktlich um 20 Uhr beim Schüler- und Studentenheim „Collegium Deutschhaus Marianum“, Sitz der Südtiroler ÖCV – Verbindung, an.

Der hohe Senior, Cbr. Dhimiter Pasko v. Skanderbeg, gewährte ihnen höchstpersönlich Einlass und führte die unerwarteten Gäste aus Wien in den vollen „Kneipraum“, der mit den Neuankömmlingen nun bis auf den letzten Platz besetzt war.

Cbr. Skanderbeg führte gekonnt durch die Nikolokneipe, deren Höhepunkt neben einer sehr persönlichen Weihnachtsansprache des hohen x und gleichzeitigem Plädoyer für ein Europa der Regionen (das Südtirol ist selbst Teil der grenzübergreifenden Europaregion „Tirol – Südtirol – Trentino“) mit Sicherheit die Verleihung des Bandes Meinhardiae an den neuen Heimleiter des Marianum, Pater Basilius v. Max, war.

Der Auszug der Chargierten erfolgte schließlich stilecht zum Bozner Bergsteigerlied, danach übernahm der Dominus Krambambuli mit seinen „Helfern“, den Zutaten Wein, Rum und Zucker, die Herrschaft. Nach einem unterhaltsamen Inofficium ließen sich alle Anwesenden den Stoff, aus dem die Träume sind, schmecken und der Magister Krambambuli freut sich über das Lob von allen Seiten. Es folgten intensive Gepräche und Diskussionen, vor allem aber interessierte man sich für die Rugen, sind doch Gäste aus dem fernen Wien etwas nicht ganz Alltägliches.

In den frühen Morgenstunden verließ dann die kleine Schar der Rugia die Weggensteinstraße 10 und gleichzeitig auch Bozen mit seiner Verbindung, die hochgerechnet auf die inskribierten Studenten die beste Keilquote im ÖCV hat, und kehrte erschöpft, aber glücklich und zufrieden, nach Innsbruck zurück.

An dieser Stelle nochmals ein großes Dankeschön an alle Cartellbrüder der AV Meinhardia Bozen, die uns sehr zuvorkommend aufgenommen haben. Es war wirklich schön bei euch und wir würden uns über einen Besuch eurerseits in Wien sehr freuen!

Benjamin Schuler v/o Magister Rg! xxx1

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