WCV-Podiumsdiskussion der Vorortskandidaten

Auf Einladung e.s.v. K.Ö.St.V. Rudolfina und des WCV-Präsidiums Amelungia diskutierten Vertreter der  beiden Kandidatenteams für den Vorort 2012/13. Die Ö.k.a.V. Theresiana und die K.Ö.H.V. Rugia nutzten diese Chance, um schon vor dem Studententag in Innsbruck, um für ihre Ideen und Visionen für einen möglichen Vorort zu werben.

Es diskutierten auf Seiten der Ö.k.a.V. Theresiana Andreas Pennetzdorfer v. Hessen (Kandidat VOP) und Karl Testor v. Hector (Kandidat VVOP II) und auf Seiten der K.Ö.H.V Rugia, Ewald Salzger v. Sturm (Kandidat VOP) und Michael Müller v. Löwenherz (Kandidat VVOP I):

Für die Theresiana stehen die 4 Prinzipien (religio, patria, scientia, amicitia) im Vordergrund. Neben dieser Positionierung möchte sie auch Vorurteile, wie „Das ist ein Freunderlverein“, durch aktive Aufklärungsarbeit abbauen. Der zweite Kandidat, die Rugia, sieht das als Selbstverständnis, ergänzt ihre Kandidatur jedoch mit der inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Thema Europa unter dem Motto „Europatria“. Auf die Frage, dass Europa als Thema bereits „verbraucht“ wirkt und es wohl besser wäre sich auf unser eigenes Land zu konzentrieren, entgegnet Ewald Salzger (Rg): „Das Thema Europa und Europäische Union ist eine ständige Begleiterscheinung, da bereits wesentliche Teile  der Gesetzgebung in Brüssel und nicht in Wien geregelt wird, darüber hinaus sind viele Themen nur mehr in einem europäischen Kontext zu lösen und gerade deshalb sollte sich der CV als studentischer Vordenkerverband diesem Thema annehmen.“ Die Rugia strebt eine sachliche und dabei auch kritische Auseinandersetzung des Themas an – es darf sich auch die Frage gestellt werden, was sich verändern muss.

Zu welchen Themen wollen sich die zukünftigen Vororte nun öffentlich äußern?

„Es ist unmöglich die gesamte politische Bandbreite abzubilden, weshalb wir uns punktuell auf ein paar Schwerpunkte, wie Gesellschaftspolitik, festlegen, so Andreas Pennetzdorfer (The). Die Rugia sieht das ähnlich und betont die Wichtigkeit der Hochschulpolitik für den CV, beispielsweise muss der Vorort auch die Kandidatur der eigenen Mitglieder bewerben und für den Wahlkampf entsprechend motivieren. Neben den tagespolitischen Themen muss beispielsweise Religio immer eine begleitende Rolle spielen. Michael Müller (Rg) verbindet zugleich das Prinzip Religio mit dem Thema: „Wir haben das Thema Europatria auch gewählt, da sich Europa sehr klar mit dem katholischen Glauben identifiziert und daher Religio sehr bedeutend ist!“.

Warum sollte man nun Theresiana oder Rugia wählen, wo liegen die Unterschiede der beiden Kandidaten?

Am Ende des Tages möchte die Rugia die positive Wahrnehmung des CVs im Vordergrund stehen sehen und sehr klar zeigen, wie man sich von anderen abgrenzt und mit dem Thema „Europatria“ auch eine Vordenkerrolle als CV übernehmen kann. Das Ziel der Theresiana ist ebenso, den Verband als solchen zu zeigen, der er wirklich ist und Vorurteile abzubauen.

Die Podiumsdiskussion war ein Vorgeschmack für den Studententag in Innsbruck, die Diskussion zeigte aber erste Unterschiede aber auch Gemeinsamkeiten der beiden Bewerber auf.

Markus Burgstaller v/o Bacchus, Rg!

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