„Vision Europa“

Wie aus dem Vorsatz, einen Europa-Schwerpunkt zu setzen, eine Veranstaltungsmarke wurde.

November 2009. Etwa zwanzig Rugen treffen sich in Ottenstein, um sich klar darüber zu werden, wohin es mit ihrer Verbindung gehen sollte. Einige magere Jahre waren durchgestanden, ein Aufwärtstrend speziell bei den Rezeptionszahlen verhieß bessere Zeiten, fettere Jahre.

Was ist Rugia?
Das war die Frage, von der ausgegangen wurde, und die bald zur nächsten führte: Was kann Rugia sein? Eine der Antworten, die an diesem Wochenende auf letztere Frage gefunden wurde, war „Europaverbindung“. Verschreiben wir uns einem Thema, das breit genug ist, um sich über mehrere Semester und aus mehreren Perspektiven mit verschiedenen Facetten befassen zu können. Und das spannend und interessant genug ist, um sich damit auch befassen zu wollen.

Rugia, die Europaverbindung
Rugia wird die Europaverbindung. Eine befriedigende Antwort, aber auch sie warf weitere Fragen auf: Wie setzen wir den Europa-Schwerpunkt um? Eine Kommission, die auch semesterübergreifend tätig sein sollte, wurde gegründet. Viele weitgreifende Konzepte wurden entwickelt, nicht alle umgesetzt. Neben langfristigen Projekten war die Kommission Europa aber auch im Kleinen tätig – etwa bei der Erstellung des Semesterprogrammes und bei der Planung von Europa-Veranstaltungen. Mit der Unterstützung des Vorsitzenden der Europa-Kommission, Stefan Heiss v. Gracian, entwickelte der Senior des Wintersemesters 2010/11, Ewald Salzger v. Sturm, die Veranstaltungsmarke „Vision Europa“. Zukünftig sollten Veranstaltungen, die in einem engeren Europakontext stehen, durch diese Marke noch besser hervorgehoben werden.

„Verstärkte Auseinandersetzung mit europäischen Themen“
Katharina Cortolezis-Schlager, Kurt Grünewald, Hans Sünkel oder Johannes Voggenhuber waren einige jener, die im Wintersemester 2010/11 bei mit dem Kürzel „VE“ versehenen Veranstaltungen auf der Rugenbude sprachen. „Inhaltlicher Schwerpunkt des Semesters wird eine verstärkte Auseinandersetzung mit europäischen Themen sein. Einige Veranstaltungen sind besonders in diesem Kontext zu sehen, sie sind im Semesterprogramm durch das Kürzel „VE“ (= Vision Europa) gekennzeichnet.“, heißt es im Wintersemesterprogramm 2010/11 im Wortlaut. Das folgende Sommersemester war eine erste Bewährungsprobe: Wird die Vision – wie viele Ideen davor – mit dem Semester und seinen Akteuren Geschichte sein?

Zweite Runde, Einsätze erhöht
Ganz im Gegenteil. Michael Müller v. Löwenherz, der Senior des Sommersemester 2011 packte noch einmal drauf. Ein BA-Seminar unter dem Titel „Österreichs Wirtschaft und die EU“ wurde von Andreas Fussenegger v. Süosslarschnitz organisiert. Löwenherz konnte Erhard Busek, Peter Haubner, Peter Pilz oder Ursula Stenzel für Veranstaltungen in der Lichtenfelsgasse gewinnen. Die Veranstaltungsmarke hat nicht nur überlebt, sondern es auch im zweiten Semester ihres Bestehens zum zentralen inhaltlichen Bestandteil des Programms gebracht.

Die Zukunft der „Vision Europa“
Im Sommersemester 2012 möchte der Senior, Alexander Haselbauer v. Jury, der Veranstaltungsmarke wieder neues Leben einhauchen. „Prinzipiell sollte es eine VE-Veranstaltung pro Monat geben, das ist der Plan“, kündigt er an. Den Grundgedanken der Marke – nämlich eine intensive Auseinandersetzung mit europäischen Themen anzuregen und zu fördern – können wir im kommenden Jahr auch in den Verband tragen. Schließlich lautet der Leitsatz für unser kommendes Vorortsjahr:

>>europatria<<

Identitätsbildung für ein Europa von morgen.

 

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