Europatria

Rugia will den Diskurs rund um die Frage, wie das Europa der kommenden Generationen aussehen soll, nicht nur innerhalb des Verbandes anregen, sondern den ÖCV auch wieder als gesellschafts-politisch relevanten Player positionieren. Der ÖCV als Thinktank, in dem innovative Lösungsansätze in Sachen Nachhaltigkeit und Europa entwickelt werden – dafür steht der Vorort Rugia.

Folgender Slogan wird das kommende Vorortsjahr 2012/2013 prägen:

                              «europatria»

                              Identitätsbildung für

                              ein Europa von morgen.

Das Motto für unseren Vorort 2012/2013 umfasst drei Punkte:

EUROPATRIA

Europa und Patria, diese beiden Begriffe wachsen im Kunstwort “Europatria” zusammen. Genau das wollen wir auch im Bewusstsein der ÖCVer erreichen: Dass das Patria-Prinzip um die europäische Komponente erweitert wird. Viele prominente CVer – Otto von Habsburg-Lothringen, Alois Mock oder Othmar Karas, um nur drei bekannte Beispiele zu nennen – zeugen davon, dass Engagement auf europäischer Ebene vorhanden ist. Wir wollen dazu beitragen, dass sich das Bekenntnis zu unserer europäischen Zukunft in den Köpfen der Carteller verankert.

Logo Europatria

 

Identitätsbildung

Identitätsbildung heißt, dass wir auch der Öffentlichkeit zeigen und beweisen, dass wir ein Vordenkerverband sind. Europa ist nicht nur ein zeitgemäßes, sondern ein modernes Thema. Diese Eigenschaft wird durch eine Auseinandersetzung damit in der öffentlichen Wahrnehmung auf uns abfärben. Unser Ziel ist es, unsere Gedanken auch medienwirksam nach außen zu tragen. Was könnte uns besser bei der Abgrenzung von rechtsnationalen Burschenschaften helfen als ein Europathema? Damit können und wollen wir eine Profilschärfung in der Öffentlichkeit erreichen.

Europa von morgen

In den letzten Monaten haben wir wieder die Bedeutung und Tragweite der Europäischen Union zu spüren bekommen – nicht immer im Angenehmen. Der Vorort Rugia 2012/13 ist überzeugt, dass unsere Zukunft europäisch ist, eine Lobhudelei der EU liegt uns aber fern. Es gibt viel Verbesserungspotenzial in den Strukturen dieses Staaten-bundes. Genau darüber wollen wir in unseren Symposien sprechen und wir wollen dies in unserer Zeitschrift behandeln. Wie hat ein Europa auszuschauen, das Lösungen für die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft bieten kann?
Wir beabsichtigen – zumindest in Ansätzen – mögliche Antworten auf diese Frage liefern zu können.